Allgemeine Geschäftsbedingungen
Die AGB sind bewusst auf einer gemeinsamen Seite zusammengeführt. Sie enthalten allgemeine Portalbedingungen sowie getrennte Regelungen für Auftraggeber und Anbieter.
Teil A – Bedingungen für das Poolplayer-Portal
1. Geltungsbereich und Betreiber
Diese Bedingungen regeln die Nutzung der Poolplayer-Plattform durch Besucher, registrierte Auftraggeber und Anbieter. Betreiber ist [Unternehmensangaben ergänzen].
2. Rolle der Plattform
Poolplayer stellt technische Funktionen zur Erfassung, Vermittlung und Verwaltung von Dienstleistungen rund um Billardtische bereit. Soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, kommt der Vertrag über die konkrete Serviceleistung direkt zwischen Auftraggeber und Anbieter zustande.
3. Benutzerkonten
Nutzer müssen richtige und vollständige Angaben machen, Zugangsdaten schützen und Änderungen zeitnah aktualisieren. Konten dürfen nicht ohne Zustimmung übertragen oder für unzulässige Zwecke verwendet werden.
4. Verfügbarkeit und Weiterentwicklung
Ein Anspruch auf ununterbrochene Verfügbarkeit besteht nicht. Wartung, Sicherheitsmaßnahmen und Weiterentwicklungen können Funktionen zeitweise einschränken.
5. Unzulässige Nutzung
Untersagt sind insbesondere falsche Identitäten, manipulierte Anfragen, rechtswidrige Inhalte, Umgehung von Gebühren, unbefugte Datennutzung und Angriffe auf die technische Infrastruktur.
6. Kommunikation und Nachweise
Portalinterne Nachrichten, Status, Angebote und Dokumente können zur Nachvollziehbarkeit gespeichert werden. Nutzer sollen wesentliche Absprachen im vorgesehenen Workflow dokumentieren.
7. Haftung des Plattformbetreibers
Poolplayer haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit und Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Für Leistungen selbstständiger Anbieter besteht keine Verantwortung, soweit Poolplayer diese nicht selbst schuldet.
8. Sperrung und Beendigung
Konten können bei erheblichen Verstößen, Sicherheitsrisiken, falschen Angaben oder offenen fälligen Zahlungen eingeschränkt oder gesperrt werden. Gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
Teil B – Bedingungen für Auftraggeber
1. Anfrage und Registrierung
Eine Anfrage ist grundsätzlich unverbindlich und verpflichtet nicht zur Annahme eines Angebots. Auftraggeber müssen Tisch-, Standort-, Zugangs- und Leistungsangaben nach bestem Wissen bereitstellen.
2. Angebote und Vertragsschluss
Ein Servicevertrag entsteht erst durch ausdrückliche Annahme oder anderweitige Einigung mit einem Anbieter. Leistungsumfang, Preis, Material, Anfahrt, Termin und mögliche Zusatzkosten sollten vorab geklärt sein.
3. Mitwirkung
Auftraggeber sorgen für korrekte Informationen, freie Zugänge, ausreichende Arbeitsfläche, vereinbarte Parkmöglichkeiten und gegebenenfalls erforderliche Genehmigungen.
4. Zusatzarbeiten
Werden vor Ort nicht erkennbare Schäden oder zusätzliche Anforderungen festgestellt, sind Umfang und Mehrkosten vor Ausführung abzustimmen.
5. Zahlung
Die Zahlung der konkreten Serviceleistung richtet sich nach dem angenommenen Angebot und der Vereinbarung mit dem Anbieter. Poolplayer kann gesondert ausgewiesene eigene Leistungen oder Zahlungsfunktionen anbieten.
6. Termine, Absage und Storno
Terminänderungen müssen möglichst früh mitgeteilt werden. Bereits entstandene Aufwendungen, reservierte Zeiten, Material oder Anfahrt können nach den vereinbarten und gesetzlichen Regeln berechnet werden.
7. Mängel und Reklamation
Beanstandungen sind dem ausführenden Anbieter zeitnah und nachvollziehbar mitzuteilen. Fotos und Dokumentation erleichtern die Klärung.
Teil C – Bedingungen für Anbieter
1. Registrierung und Prüfung
Anbieter müssen richtige Unternehmens-, Kontakt-, Leistungs- und Regionsangaben machen. Poolplayer kann geeignete Nachweise verlangen und eine Freigabe ablehnen oder später widerrufen.
2. Fachliche Verantwortung
Anbieter sind selbst für Qualifikation, sichere Durchführung, Personal, Werkzeuge, Versicherungen, Genehmigungen, Steuern und gesetzliche Pflichten verantwortlich.
3. Angebote
Angebote müssen transparent, realistisch und nachvollziehbar sein. Wesentliche Leistungen, Material, Anfahrt, Preisgrundlage, mögliche Zusatzkosten, Termine und Gültigkeit sind anzugeben.
4. Datenschutz und Kundendaten
Kundendaten dürfen ausschließlich für die konkrete Anfrage und Auftragsabwicklung verwendet, angemessen geschützt und nicht ohne Rechtsgrundlage für fremde Werbung oder andere Zwecke genutzt werden.
5. Status und Dokumentation
Anbieter sollen Bearbeitungsstatus, Angebote, Terminvereinbarungen, Änderungen, Abschluss oder Stornierung zeitnah im vorgesehenen System dokumentieren.
6. Mitgliedschaft und Gebühren
Das geplante Einführungsmodell sieht einen Jahreszugang von 49,00 Euro, später regulär 99,00 Euro, vor. Verbindlich sind Preis, Laufzeit und Verlängerung, die beim Vertragsabschluss angezeigt werden.
7. Provision
Für erfolgreich vermittelte oder angenommene Aufträge ist eine Provision von 5 Prozent vorgesehen. Der konkrete Auslöser, die Berechnungsbasis, Fälligkeit, Korrekturen und Stornofälle müssen im produktiven Abrechnungsprozess eindeutig ausgewiesen werden.
8. Qualität, Bewertungen und Partnerstatus
Prüf- oder Partnerstatus dürfen nur entsprechend der tatsächlichen Freigabe verwendet werden. Manipulation von Bewertungen oder irreführende Qualitätsangaben sind unzulässig.
9. Sperrung
Bei falschen Angaben, Datenschutzverstößen, erheblichen Qualitätsproblemen, Umgehung vereinbarter Gebühren oder offenen Zahlungen kann der Zugang eingeschränkt werden.
Schlussbestimmungen
Es gilt das anwendbare Recht. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften und gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt. Sollte eine Regelung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen grundsätzlich bestehen.
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